Presse

am 1.8.2015 berichtete Nord-West-Media:

Originalartikel unter http://www.nwm-tv.de/index.php?article_id=2&news=6991
01.08.201511:00 Uhr | ID: 6991
Ort: NDS / Osnabrück

Orientierungslosigkeit auf 4,5 Hektar garantiert – Maislabyrinth in Osnabrück : „Im Alten Ägypten auf der Suche nach dem Grabschatz des Pharaos“ – hier hilft auch kein Navigationsgerät

Wer die Natur mal hautnah erleben möchte, kann sich in Osnabrück auf dem Hof Hauswörmann einer besonderen Herausforderung stellen. Der Mais ist mittlerweile mehr als 2 Meter hoch, sodass ein totaler Überblick über das 4,5 Hektar große Feld so ohne weiteres nicht mehr möglich ist. Der Landwirt hat viele Gänge und Wege in diesem Feld geschaffen, die ein Verlaufen garantieren. Gut, dass es einen Aussichtsturm gibt, sodass man zumindest die Richtung zum Ausgang wieder finden kann. Für den ersten Teil des Labyrinths benötigt man ca. eine halbe Stunde. Will man auch den zweiten Teil durchstreifen, sollte man sich ca. eine Stunde Zeit nehmen. Bei wolkenlosem Himmel und strahlenden Sonnenschein sollte man auf jeden Fall auch die Sonnencreme und eine Kopfbedeckung nicht vergessen. Essen und Trinken, sowie ein Schlafsack und Zelt sollen nicht von Nöten sein, da bisher jeder noch vor der Schließung am Abend wieder herausgefunden hatte.

2014 berichtete die NOZ

Verirren inklusive
Maislabyrinth auf dem Osnabrücker Hof Hauswörmann

Osnabrück. Manchmal wollen Besucher auf Nummer sicher gehen, berichtet Hofherrin Sigrid Padeffke. Dann komme die etwas bange Frage: „Kann man sich darin auch verirren?“ Gut – bei einem Labyrinth käme das nicht so ganz überraschend. Padeffke kann trotzdem beruhigen: „Es ist noch nie ein Auto oder Fahrrad auf dem Parkplatz stehen geblieben.“ Mit dem Beginn der Sommerferien hat das 14. Maislabyrinth auf dem Hof Hauswörmann kurz vor der Autobahnabfahrt Sutthausen wieder geöffnet. Motto in diesem Jahr: das Weltall.

Aus der Vogelperspektive sehen die rund vier Hektar Mais aus, als hätte jemand hineingemalt. Da ist ein Alien zu sehen, Raumschiff Enterprise und das Sternbild des großen Wagens. „In diesem Jahr hat mein Mann das meiste gezeichnet“, sagt Sigrid Padeffke – auf kariertem Papier. Ein Kästchen entspricht dabei fünf Metern. Gestaltet wurden die Wege fachmännisch von Tochter Lisa Padeffke, ihren beiden Cousinen und dem Vater. Ganz pragmatisch – mit angeflexten Spaten und Maßband. Analog zu den Fünf-Meter-Kästchen lassen sich mit dem Hof-Maßband 30 Meter abmessen. Zwei bis drei Wochen dauert es, bis alle Formen und Verbindungswege in das Maisfeld eingearbeitet sind. Und weil die beiden Cousinen Kathrin und Sina Hofmeister zwar die großen Bilder, nicht aber die kleinen Verbindungswege mitgestaltet haben, verlaufen sogar sie sich noch hin und wieder.

Drei Türme und ein Sandhaufen ermöglichen eine Pause vom Anblick der Maispflanzen. Bessere Sicht auf den besten Weg hat der Besucher dadurch allerdings nicht. Der Mais steht so dicht, dass sich Wege höchstens erahnen lassen. Breit genug sind sie, sodass auch Familien mit Kinderwagen darüber fahren können. Dreieinhalb Kilometer Weg, schätzt Familie Padeffke, umfasst das Maislabyrinth in diesem Jahr. „Wir haben schon ganze Schulklassen da drin verschwinden lassen“, sagt Sigrid Padeffke lachend. Eine Stunde brauche man für die gesamte Strecke. Einen ausgeschilderten Notausgang gibt es nach etwa der Hälfte des Weges.

Immer wieder treffen die Besucher auf dem Feld auf Tafeln mit Fragen und Informationen. Da wird dann zum Beispiel gefragt: Wann war der erste bemannte Mondflug? „Man könnte nebenbei auch was lernen“, sagt Padeffke. Die Antworten können auf einem Zettel, der im Hofladen ausgehändigt wird, eingetragen werden. Und wer dann auch noch die versteckten Sternschnuppensplitter findet, bekommt am Ende ein Eis aus dem Hofladen –nachdem er den Ausgang gefunden hat.

Wer dann noch nicht genug hat, kann die Picknickwiese nutzen, ein Lagerfeuer machen oder Grillen. Treckersurfen wird auf Anfrage angeboten, außerdem gibt es drei Trampoline, einen großen Spielplatz, Hühner, Katzen, einen Hund und ein Pony. Geplant ist noch eine Strohburg. Eine neu angelegte Gokartbahn steht auch zur Verfügung. „Eigentlich kann man hier den ganzen Tag verbringen“, sagt Sigrid Padeffke.

Einlass in das Maislabyrinth ist täglich von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 3,50 Euro pro Person, für Ferienpassinhaber einen Euro weniger. Bis Anfang November ist das Maislabyrinth geöffnet. Dann wird geerntet.

Kleine Piraten auf Schatzsuche im Maisfeld

Mit Augenklappe und Seeräuberhut auf Schatzsuche: Der dreijährige Arno Beermann (links) und sein ein Jahr jüngerer Bruder Leo werden das spannende Abenteuer im Maisfeld vermutlich nicht so schnell vergessen.Foto: Gert Westdörp

fek Osnabrück. Eigentlich sehen es Landwirte ganz und gar nicht gern, wenn Menschen in ihrem Maisfeld umherstreifen. Doch in einem Maislabyrinth ist das natürlich etwas völlig anderes: Hier sind die Besucher herzlich willkommen. Die Familie Padeffke eröffnete am Wochenende auf ihrem Hof am Hauswörmannsweg im Stadtteil Nahne bereits zum zehnten Mal ein solches Labyrinth und begrüßte viele große und kleine Besucher zu einer großen Schatzsuche.

„Nur nicht verirren“, lautete die Devise, denn auf der 40000 Quadratmeter großen Fläche mit bis zu fünf Kilometer langen Wegen konnte es sich als ganz schön schwierig erweisen, den richtigen Weg durch den mannshohen Mais zu finden. „ Aber bis jetzt hat noch jeder herausgefunden“, berichtete Sigrid Padeffke schmunzelnd.

Das diesjährige Maislabyrinth stand unter dem Motto „Piraten“. Daher wimmelte es am Wochenende auf dem Hof Hauswörmann von kleinen und großen Freibeutern mit Augenklappen, Piratenhut, Säbeln und Pistolen. „Wir denken uns jedes Jahr ein anderes Thema aus, das Kindern Freude machen kann. Getreu dem Motto werden auch das Labyrinth und die anderen Aktivitäten gestaltet“, so Sigrid Padeffke.

Daher hatte ihr Ehemann, Landwirt Arthur Padeffke, die Wege durch den Mais so geschnitten, dass sie aus der Vogelperspektive ein Piratenschiff, einen Walfisch, eine Schatztruhe und andere Motive rund um die Freibeuterei bilden. Mitten im Mais befand sich eine Schatzinsel aus aufgeschüttetem Sand mit der Truhe, die es zu finden galt. Bei der Suche nach dem Piratengold halfen den Schatzsuchern an verschiedenen Stationen kleine Hinweise und Fragen, die ihnen zeigten, ob sie sich auf dem richtigen Weg befanden. Am Ende konnte jeder erfolgreiche Schatzsucher das gefundene Gold – einen bemalten Stein – gegen ein leckeres Wassereis eintauschen.

Doch der Hof Hauswörmann hatte noch einiges mehr zu bieten als den Irrgarten im Maisfeld: Trampoline, eine Hüpfburg, eine Riesenwippe und eine kuschelige Piratenhöhle im Stroh luden zum unbeschwerten Spielespaß ein. Mit Spannung erwartet wurde die Verlosung im Rahmen einer großen Tombola, die mit vielen Preisen aus dem Hofladen aufwartete. Besonderer Beliebtheit erfreute sich auch das „Treckersurfen“. Im Angebot waren außerdem einige Bastelaktivitäten. Für die Verpflegung sorgten Stände mit Bratwürstchen, heißen Waffeln, Kaffee und Kuchen und kühlen Limonaden. Zugunsten des Kinderhospizes „Löwenherz“ wurden 50 Cent pro Labyrinthbesucher gespendet.

Bis zum Ende der Saison am 24. Oktober hat das Maislabyrinth täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.            Autor: Felizitas Körner 15. August 2010 15:09 Uhr

Neue Osnabrücker Zeitung 10. Oktober 2008 von M. Schwager

Äpfel und Birnen im Maisfeld

In zwei Wochen wird das Labyrinth am Hauswörmannshof abgehäckselt.

Aus der Luft sieht die Sache etwas merkwürdig aus: das Maislabyrinth auf dem Hauswörmannshof in Nahne. Die Familie Padeffke, die den Hof bewirtschaftet, hat zum achten Mal die verschlungenen Pfade ins Maisfeld zwischen dem Armenholz und der Autobahn A 30 geschlagen. Die Spuren im Mais regen die Fantasie an. Früchte-Olympiade nennen es die Padeffkes und erkennen in den Linien Kirschen, Apfel, Birne und Kürbis.
Bis zum Herbstfest am Ferienwochenende, 25./26. Oktober, kann man täglich zwischen 9 und 18 Uhr die Teilnahmekarten fürs Labyrinth im Hofladen kaufen. In den schmalen Gängen zwischen den Maisstängeln sind an mehreren Stationen Bilder oder Informationen über Ackerfrüchte zu finden, mit denen die Fragen auf Teilnahmekarten beantwortet werden können. Alle, die ihre Karten ausgefüllt und abgegeben haben, nehmen an einer Verlosung teil. Die Gewinner der Preise – zum Beispiel Kartoffeln, Schinken oder Leberwürste – können ihre Preise beim Hoffest abholen am Ende der Herbstferien, Samstag, 15 bis 18 Uhr, und Sonntag 11 bis 18 Uhr. Am Hoffest warten die Padeffkes mit Attraktionen für die ganze Familie auf.
Das Labyrinth kann noch einmal kostenlos durchstreift werden, bevor es am Sonntag abgehäckselt wird. Im Angebot sind außerdem Treckersurfen, Trettrecker-Parcours und einige Kreativangebote. Die ganz Kleinen können Eintagsküken streicheln. Für „Kinder in Not“ wird Kaminholz versteigert.

Am 14 August 2004 schrieb die Neue Osnabrücker Zeitung

Abenteuerreise durchs Maisfeld

Dschungel-Feeling am Stadtrand. Zum vierten Mal haben Landwirt Arthur Padeffke und seine Frau Sigrid in ein Maisfeld zwischen Autobahn 30 und Sutthauser Straße ein Labyrinth geschnitten. Der Abenteuerspielplatz für die ganze Familie öffnet heute seine Pforten.

28500 Quadratmeter groß ist das Maislabyrinth, das im vorigen Jahr rund 3500 Besucher angezogen hat. Die Wege sind insgesamt 3,2 Kilometer lang. Wer alles erkunden will, braucht mindestens eine Stunde, wer sich unterwegs ständig verläuft, selbstverständlich länger. Aber keine Angst: Richtig verirrt hat sich in den vergangenen Jahren noch niemand, da es eine ganze Reihe von Orientierungshilfen gibt.

Schätzungsweise 285000 Maispflanzen stehen auf dem Feld. Als sie einen Meter groß waren, haben die Padeffkes gemeinsam mit ihren Kindern die Wege ausgeschnitten. Papa Arthur hatte zuvor das Labyrinth entworfen. Aus der Vogelperspektive sind vier Bilder zu erkennen: ein Schaf, ein Schwein von vorne, ein Huhn und ein Fantasiewesen. Diese Figuren sind miteinander verbunden. In der Mitte des Feldes steht eine kleine Aussichtsplattform, von der aus sich die Besucher einen Überblick verschaffen können.

Inzwischen sind die Maispflanzen an die zweieinhalb Meter hoch, bilden stattliche, undurchdringliche Wände, über die niemand mehrblicken kann – ein bisschen wie im Dschungel halt. Die Wege sind zirka 1,20 Meter breit. „Da kommt man auch bequem mit einem Kinderwagen durch“, sagt Sigrid Padeffke.

Der Streifzug durch das Labyrinth ist gleichzeitig ein Lehrpfad. In diesem Jahr sind die vier Jahreszeiten Thema. Kleinkinder lernen anhand von Fotos eine ganze Menge über die Tierwelt im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Ältere erhalten Informationen über die Tätigkeiten eines Bauern im Jahreslauf und können Fragen dazu beantworten. Wer seine Gewinnkarte abgibt, nimmt an einer Verlosung teil. Die Preise werden während des Hoffestes im Oktober vergeben.

Übrigens: Wenn der Labyrinthspaß ausgedient hat, wird das Feld abgeerntet. Der Mais wird dann an Tiere verfüttert.

Informationen: Das Maislabyrinth ist von heute bis Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr zugänglich. Der Hof Padeffke liegt am Hauswörmannsweg 165, das Maislabyrinth ist über eine Zufahrt von der Sutthauser Straße (gegenüber BMW Walkenhorst) zu erreichen. Für Kindergärten oder Geburtstagsgruppen gibt es zusätzliche Angebote wie Zuckermais grillen, Tiere anschauen oder Fußball spielen auf einem Stoppelfeld. Anmeldung und weitere Infos unter Telefon 0541/51733.